Bargeld: Waltraud Dietrich, Nationalrat, STRONACH

  • 19. Februar 2016, 08:46

Wir haben folgende Stellungnahme von parl. Mitarbeiterin Elisabeth Schreimeier
der NAbg. Ing. Waltraud Dietrich bekommen:

Sehr geehrter Herr Zoffel,

herzlichen Dank für die Anfrage, die ich Ihnen für den gesamten Parlamentsklub beantworten kann:
Hier finden Sie unsere aktuellen Aussendungen und unsere Position zur Bargeld-Abschaffung:

Stronach/Lugar: Nein zu Bargeld-Abschaffung – keine „gläsernen Bürger“!
Keine Bespitzelung der Menschen – Profit nur für Banken
Wien (OTS) – „Die Diskussion über den 500-Euro-Schein ist fadenscheinig und nur ein erster Versuch, das Bargeld abzuschaffen; dazu sagen wir „Nein“, das darf nicht passieren!“, erklärt Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. Die Abschaffung der Bargeschäfte sei der durchsichtige Versuch der Regierungen, endgültig den „gläsernen Bürger“ zu schaffen, und eine Gelegenheit für Banken, ohne jeglichen Aufwand weiterhin kräftig Gebühren kassieren zu können.
„Wenn wirklich alle Zahlungen über Plastikgeld erfolgen, kann auf Knopfdruck sogar erhoben werden, wer wieviel Geld wofür ausgibt. Unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung wollen die Regierungen ihre Bürger bis in den letzten Winkel ausspionieren“, warnt Lugar. Nach den Registrierkassen sieht er in der Abschaffung des Bargelds eine weitere Bespitzelung.
Dass Banken die Abschaffung des Bargelds begrüßen, sei hingegen nicht überraschend: „Schon jetzt kassieren die Geldinstitute für jede Überweisung – die der Kunde gefälligst selbst durchführen soll – kräftig Gebühren“, erinnert Lugar. Einzig bei der Geldbehebung am Bankomat oder vom Sparbuch „greifen die Banken noch nicht ins Börsel. Klar, dass ihnen dieser Bereich ein Dorn im Auge ist“, so der Team Stronach Klubobmann.

Stronach/Lugar: Bargeld in der Verfassung verankern geht auch ohne SPÖ
Wien (OTS) – „Der Vorstoß der ÖVP, das Recht auf Bargeld in der Verfassung zu verankern, zeigt, dass ihr Klubobmann schon mit dem von uns angebotenen Schulterschluss der reformwilligen Parteien liebäugelt“, erklärt Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. Er spart in diesem Punkt aber nicht mit Kritik an der SPÖ: „Faymann bremst jede Initiative, die Österreich und seinen Bürgern noch etwas Eigenständigkeit und Eigenverantwortung sichert. Wenn die SPÖ in ihrer Brüssel-Hörigkeit auf das eigene Land vergisst – dann soll sie auch nicht in der Regierung sein!“. Die Verfassungsänderung lasse sich auch von der ÖVP zusammen mit den Oppositionsparteien durchführen. „Das Team Stronach steht für diesen Schulterschluss bereit“, erklärt Lugar.

Bei Rückfragen können Sie mich gerne kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Elisabeth Schreimeier
parl. Mitarbeiterin der NAbg. Ing. Waltraud Dietrich

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